
genitum non factum (07.07.2006 by 84.178.89.13)
Gesendet von Dr. Rolf Kleber
Die Antwort von Dr.Dr. Müller ist für mich als , ich gebe zu, stets logisch denkenden Naturwissenschaftler unbefriedigend.
Der Begriff "consubstantialis" deckt zwar die Identität des Sohnes mit dem Vater ab, unser Glaubensbekenntnis ist mir auch geläufig, und trotzdem konnte mir bis heute niemand den Unterschied von" genitum, non factum" vernünftig erklären.
Ich ziehe hier den Naturwissenschaftler Isaac Newton vor, der so nett feststellte:
Hypotheses non fingo.
Ist es nicht die bekannte Wortarmut des Lateinischen, die auch Augustinus als Rhetoriklehrer gut kannte, schuld an solchen Ungenauigkeiten?
Lieber Herr Dr.Dr.Müller, erklären Sie mir doch bitte den theologischen Unterschied bezüglich der "consubstantialität" bezogen auf gignere und facere.
Aber bitte keine theologischen Pleonasmen, sondern überzeugende klare Aussagen.
In meinem schon bald 70 Jahre währenden Leben habe ich gelernt, daß die Voraussetzung in einer Disputation die Präzessierung von Begriffen ist.
Totz unseres Glaubensbekenntnisses, warum ist genitum ohne Anfang und factum mit Anfang?
Gruß
Rolf Kleber
| 10.07.2006 |
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